
Angebote für Schulen
Die Grüne Schule Heidelberg vermittelt botanisches Wissen durch direkte Begegnung mit der Natur und Lernen in authentischer Umgebung. Ziel ist es, Freude am Umgang mit der Pflanzenwelt zu fördern sowie Wertschätzung für diese Lebensgrundlage zu schaffen.
Die Angebote für Schüler~innen im Klassen- und Kursverband werden unter Berücksichtigung der Bildungspläne und aktueller Forschungserkenntnisse konzipiert. Die Führungen bieten Ihren Schüler~innen die Möglichkeit, botanische Themeninhalte handlungsorientiert zu erleben.
Gebühren
- 1,5-stündige Führung: 100 € für Gruppen bis 20 Schüler, jeder weitere Schüler 5 €, zzgl. Materialkosten (Barzahlung am Veranstaltungstermin); 20 € Aufpreis für Führungen in Englisch, Rechnungsstellung nur mit Bearbeitungsgebühr
- 2-stündige Führung: 120 € für Gruppen bis 20 Schüler, jeder weitere Schüler 6 €, zzgl. Materialkosten (Barzahlung am Veranstaltungstermin); 20 € Aufpreis für Führungen in Englisch, Rechnungsstellung nur mit Bearbeitungsgebühr
- 2,5-stündige Führung: 140 € für Gruppen bis 20 Schüler, jeder weitere Schüler 7 €, zzgl. Materialkosten (Barzahlung am Veranstaltungstermin); 20 € Aufpreis für Führungen in Englisch, Rechnungsstellung nur mit Bearbeitungsgebühr
Buchungsanfragen sind ausschließlich nur über das Formular unten möglich!
Themen
Folgende Themen sind buchbar (bei den angegebenen Jahrgangsstufen handelt es sich um Empfehlungen):
- Bionik im Pflanzenreich – Von den Pflanzen abgeschaut (3–8. Jahrgangsstufe)
Die Bionik erforscht außergewöhnliche Angepasstheiten von Lebewesen, um diese in technische Errungenschaften zu übersetzen und so das Leben der Menschen einfacher, in manchen Fällen auch nachhaltiger zu gestalten. Der selbstreinigende Effekt des Lotos und die herausragenden Flugeigenschaften der Samen der Java-Gurke sind lediglich zwei der imposantesten Beispiele aus der Pflanzenwelt. - Blüten- & Fruchtökologie – Von der Blüte bis zur Frucht (1–6. Jahrgangsstufe)
Die Vielfalt, die die Evolution an Blütenpflanzen hervorgebracht hat, ist mit ca. 300.000 Arten enorm. Daraus ergeben sich unzählige, spannende Beispiele zur Koevolution und Nischenbildung in der Beziehung zwischen Blüte und Bestäuber ebenso wie zwischen Diaspore und Ausbreiter. - Fleischfressende Pflanzen – Wer frisst hier wen? (3–8. Jahrgangsstufe)
Nicht nur die nordamerikanische Venusfliegenfalle mit ihren ultraschnellen Klappfallen ist eine dieser ganz besonderen pflanzlichen Spezies, die dazu in der Lage sind, Insekten zu fangen und zu verdauen. Auch in Mitteleuropa gibt es Pflanzenarten, die mit ihren Kleb- und Saugfallen begeistern können. - Evolution im Pflanzenreich – Von lebenden Fossilien & divergenten Spezies (9–13. Jahrgangsstufe)
Von einfachen Moosen über urige Baumfarne bis hin zum Stern von Madagaskar ist die seit hunderten Millionen Jahren andauernde Entwicklung der Pflanzen im Botanischen Garten nachvollziehbar. Zudem werden Schlagwörter der Evolutionstheorie wie lebendes Fossil, Übergangsart, Konvergenz und Koevolution hier greifbar. - Faserpflanzen – Und was trägst du heute? (1–13. Jahrgangsstufe)
Unsere Kleidung bestand und besteht auch heute noch zu einem Großteil aus pflanzlichen Rohstoffen, auch wenn der Stoff Viskose heißt. Baumwolle, Leinen, Bambus oder Ananas stellen dabei einen Bruchteil der Pflanzen dar, die für die Produktion von Kleidung und anderen Gegenständen genutzt werden. - Frühblüher – Wo kommen plötzlich all die Blüten her? (1–6. Jahrgangsstufe)
Frühblüher faszinieren Menschen nicht nur, weil sie nach dem tristen Winter Farbe in unser Leben bringen. Sie wachsen wie aus dem Nichts, auch wenn die äußeren Bedingungen für Pflanzen kein optimales Wachstum versprechen. Das Geheimnis liegt in den Speicherorganen: den Zwiebeln, Knollen oder Rhizomen. (Auf Wunsch können auch Frühblüher getopft werden.) - Tropische Nutzpflanzen (1–8. Jahrgangsstufe)
Der Anteil an tropischen und subtropischen Nutzpflanzen, die wir Tag für Tag verwenden, übersteigt den Anteil heimischer Nutzpflanzen. Dabei handelt es sich um Früchte wie Bananen und Ananas oder Genussmittel und Gewürze wie Kakao und Zimt. Ebenso stammen die Fasern der Baumwolle und des Bambus sowie kosmetische Inhaltsstoffe aus Aloe vera und Kakao aus dem tropischen Gürtel. - Tropische Vegetationszonen & Angepasstheiten im Pflanzenreich (7–13. Jahrgangsstufe)
In den Gewächshäusern des Botanischen Gartens lassen sich die trockenen und feuchten Tropen naturnah erleben. Riesige Bananen- und Palmenblätter, Epiphyten und Träufelspitzen sind typische Angepasstheiten in den Regenwäldern des Tieflandes. Im Gegensatz dazu stellen stachelige Kleinwüchsigkeit und Sukkulenz Angepasstheiten an die Wüsten dar. - Vom Kakaobaum zur Schokolade (1–13. Jahrgangsstufe)
Die Bedeutung des Kakaobaumes für die Völker und Kulturen Mittel- und Südamerikas war bereits vor Tausenden von Jahren zentral. Heute produziert man aus den Samen eines der beliebtesten Genussmittel der nördlichen Hemisphäre. Da der Kakaobaum im kompletten tropischen Gürtel angebaut wird, sind biologischer und fairer Anbau für den wahren Genuss von Schokolade unverzichtbar. (Auf Wunsch kann eine Schoko-Nuss-Creme (1–6. Jahrgangsstufe) oder „echte Schokolade“ (7–13. Jahrgangsstufe) hergestellt werden.)
Scheuen Sie sich nicht, uns auf Themen anzusprechen, die in der Liste nicht aufgeführt sind. Gern stellen wir auch individuelle Angebote aus mehreren Themen zusammen.